Eindrücke

Der Mai ist gekommen

A.M. – 23.05.2019

Das Leben hier geht weiter und ich freue mich auf jeden neuen Tag. Der Garten, so manches kleine Bauvorhaben und auch die Arbeit auf der Insel beanspruchen meine Zeit.

ErdbeerenDie ersten Gemüse und Salate sind geerntet, die Erdbeeren schmecken lecker, Tomaten und Paprika blühen reichlich und bald sind auch die Kirschen erntereif. Die Stare sind schon im Anmarsch. Noch grasen sie in Horden auf der Wiese. Bald werden sie sich im Kirschbaum um die Früchte balgen.
Auch Amseln buddeln schon wieder Löcher auf der Suche nach Würmchen und Maden. Sogar die Meisen drehen den Mulch auf den Beeten um auf der Suche nach Futter. Normalerweise werden sie vom Angebot in den Büschen und Bäumen satt.


So wie es aussieht wird es wohl wieder ein trockenes Jahr werden – zumindest hier bei uns. In anderen Zonen der Erde gibt es jetzt schon wieder Überschwemmungen. Wir hier aber haben mit dem Wasser zu haushalten. Trinkwasser ist ein sehr begrenztes Gut und manchem ist nicht unbedingt bewusst, wie kostbar dieses Nass ist. Bei uns sprudelt es munter aus jedem Wasserhahn im Haus. So haben wir heute als sogenannter Endverbraucher im Grunde keine Mühe mit der Beschaffung. Das sah vor wenigen Generationen noch ein wenig anders aus. Bei meinen Urgro
ßeltern gab es den Luxus einer Schwengelpumpe in der Spülküche. Andere mussten nach draußen, bei Wind und Wetter, um sich Trinkwasser zu besorgen. Manchmal waren weite Wege dafür zu gehen.
Brunnen und Quellen wurden mit viel Achtung und Respekt genutzt. Vor allem aber sind unsere Vorfahren deutlich sparsamer mit Wasser umgegangen und dies wohl auch deshalb, weil es meist recht mühevoll war, es sich ins Haus zu holen.

Ich meine, wir sollten uns bewusst machen, wie wichtig gutes Trinkwasser ist und nicht allzu verschwenderisch damit umgehen.

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Den Tag leben

A.M. – 01.03.2019

Meine Tage sind ausgefüllt – mit Arbeiten, mit Erlebnissen, mit Begegnungen und stillen Stunden. Es finden viele schöne Gespräche statt und ich geniesse meine Zeit mit jedem Atemzug.

Morgens wache ich auf und staune über die Fülle des Momentes: Die Vögel singen den Tag wach. Heute haben Regentropfen einen lustigen Rhythmus dazu auf die Dachfenster getrommelt. Die Luft ist herrlich klar und frisch – nicht mehr ganz so eisig kalt, wie die letzten Tage. Der Blick aus dem Fenster über den Garten lässt mein Herz aufgehen. Das Wasser hat der Erde gut getan. Die ersten Frühlingsblüten leuchten noch satter und die Knospen schwellen.

Während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe schaut kurz die Sonne durch die Wolken. Sie hat so viel Kraft und wärmt schon tüchtig. Gestern ist die erste Hummel durch den Garten gebrummt. (War das wirklich erst gestern?)
Auch Schmetterlinge haben schon im Licht getanzt und Bienen summen in den Blüten von Schneeglöckchen, Primeln und Taubnesseln. Tulpen schieben ihre Blätter aus dem Boden, der im Schatten teilweise noch gefroren ist. Krokusse weben ihre Blütenteppiche und Vögel bauen schon fleissig an ihren Nestern.

Heute will ich Tomaten und die ersten Salate aussäen. Die kommen auf die Fensterbank. Im Gemüsegarten geht es auch bald los. Sowie der Boden morgens nicht mehr hart ist kommen Radieschen und Spinat in den Boden.

So schwinge ich mich von Moment zu Moment und lebe den Augenblick. Ich gehe durchaus zielgerichtet durch meinen Tag, meist jedoch ohne Agenda. Oft bin ich überrascht, was da auf mich zu kommt – mehr noch – erstaunt, wie sich so vieles fügt und was ich alles schaffe. Ruhig und gelassen erledige ich mein Tagewerk.

Am Abend kommt manchmal das große Fragezeichen: „Warum ist mein Körper so müde und erschlagen. Ich habe doch alles in Freude erledigt, ohne Mühe.”  –  „Na gut: Es war viel und manches, was ich bewegt habe, hatte auch Gewicht.”
Dann kommt die Einsicht: „Es hilft ja nichts. Es ist nun eben so.”
Also ruhe ich mich aus, nehme ein schönes Bad und pflege meinen Körper. Schliesslich dient er mir gut und ich möchte dieses Zuhause meines Seins noch lange hier erhalten. Und das dankt er mir prompt: Am nächsten Tag wache ich super gut erholt auf und kann mit frohem Mut meinen neuen Tag gestalten. Was will ich denn mehr.

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Veränderung

A.M. – 23.09.2018

Lange habe ich nicht geschrieben. Dafür war irgendwie keine Muße.

Die letzten Monate mit Franz waren voller Ereignisse sehr unterschiedlicher Natur. Es gab Höhen und Tiefen, emotionale Wechselbäder und schwer verdauliche Befunde.  Wir haben – soweit irgend möglich – einen gewohnt normalen Alltag gelebt, dabei jeden weiteren Tag als ganz besonderes Geschenk gesehen. Die Zeit miteinander war intensiv und ich habe die gemeinsamen Stunden, die Gespräche und unseren innigen Gedankenaustausch sehr genossen.

Nun ist die Zeit voll Hoffen und Bangen – die Zeit des Ungewissen – vorbei. Franz ist nicht mehr auf der Erde. Seit fast drei Monaten bin ich ohne die altgewohnten Möglichkeiten des direkten Kontaktes zu meinem Partner.

In mir schwingt sehr viel Dankbarkeit: So viele Jahre haben wir in Freude zusammen gelebt und zusammen gearbeitet. Wir haben uns gegenseitig gefordert und gefördert, sind dabei oft an unsere Grenzen gegangen. Im Miteinander schwang stets Achtung, Vertrauen und gegenseitige Anerkennung. Wir waren nicht immer einer Meinung, immer aber kompromissbereit.

Die ersten Wochen nach Franzens Tod waren vollgepackt mit den üblichen Tätigkeiten. Vieles war zu entscheiden und in die Wege zu leiten. Dabei habe ich gemerkt, wie sehr die Zeit der intensiven Betreuung und Pflege geschlissen hat.

Inzwischen habe ich mich gut erholt und bin weiter dabei, meine Kräfte zu regenerieren. Die Arbeit auf der Insel der Schmetterlinge ist wieder mehr in meinem Leben und tut mir gut. Ich freue mich über jedes neue Gesicht und die damit verbundenen Aufgaben.

Besonders freue ich mich über das Singen am vorletzten Freitag im Monat. Wenn auch die Gruppe noch klein ist – es macht uns allen recht viel Spass. Feine Gespräche und fröhliches Lachen kommen ebenfalls nicht zu kurz. Beim Lachen trainieren wir nebenbei gleich unser Zwerchfell. Auch das Kanon-Singen klappt recht ordentlich. Die Übung bringt zusehends mehr Sicherheit. Manche Lieder klingen in unseren Ohren nach, wenn wir uns verabschieden.
Vielleicht nehmen sich ja bald noch mehr Menschen die Zeit – finden dann auch den Mut und kommen zum Singen zu uns auf die Insel der Schmetterlinge.

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Der März ist da

A.M. – 5.03.2018

Vor ein paar Tagen noch hat die Heizung auf Hochturen gearbeitet, um das Haus warm zu halten. Der eisigkalte Wind und der strenge Frost haben uns und unserem Garten zugesetzt. Alles war knochentrocken. Da war der wenige Schnee am Wochenende richtige Labsal.

Heute Vormittag nun habe ich im strahlenden Sonnenschein auf der Terrasse gesessen und dort in der Sonne meinen Kaffee getrunken – herrlich! Der Flieder vor dem Haus hat plötzlich dicke grüne Knospen, an den Rosen kann man den rötlichen Blattaustrieb schon erahnen und die botanischen Krokusse strahlen in satten Farben. So schnell reagiert die Natur auf die wärmende Sonne.

Mich zieht es gewaltig in den Gemüsegarten. Doch das ist nun wirklich etwas zu früh. Der Boden unter der Mulchdecke ist noch hart vom Frost. Dennoch beginne ich mit dem Abräumen der letzten Beete. Ich geniesse diese Arbeiten an der frischen Luft sehr. Im Haus auf der Fensterbank ziehe ich die ersten Salate vor und auch Kohlrabi.

Und – wie geht es auf der Insel weiter?
Unser Programm ist weiterhin vielfältig. Am Mittwoch findet Bewegtes Atmen statt. Diese Gruppe trifft sich nun im dritten Jahr. Die Treffen werden inzwischen des öfteren für einen verbalen Austausch der Teilnehmer nach hinten verlängert. Da geht mir dann mein Herz auf. Ich freue mich riesig, wenn Menschen so vertraut werden können, sich intensiv über sehr verschiedene Themen unterhalten und ihre Erfahrungen teilen.
Sehr gerne öffne ich bei Bedarf die Insel der Schmetterlinge für neue Übungszeiten, z. B. auch am Vor- oder Nachmittag.
Eine zweite Möglichkeit sich auszutauschen – hier über von uns vorgegebene Themen – und auch aktiv zu werden ist das Angebot Offener Abend. Leider ist die Teilnahme rückläufig – das Winterwetter und die Grippewelle haben sich behauptet. Wir hoffen sehr, dass sich wieder Interessenten melden und bieten diesen Abend nach wie vor an.
Ausserdem sind regelmässig im Programm das Singen und der Spieleabend. Hier bietet sich die Möglickeit, zwanglos und freudig Zeit miteinander zu verbringen.

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Herbststimmung

A.M. – 1.09.2017

Nach dem Sonnenstand haben wir eigentlich noch Sommer. Für die Metereologen beginnt am
1. September der Herbst und auch in unserem Garten kündigt sich die Herbstzeit an.
Der Sommerflor bildet Samen und die Astern fangen an zu blühen.

Morgens, wenn ich in den Garten gehe riecht es schon nach vermoderndem Laub. Die Wiese ist nass vom Tau. Sie funkelt in allen Farben des Regenbogens und glitzert in der Morgensonne. Im Verlauf des Vormittags dann wird es Zeit, den warmen Pullover auszuziehen. Die Sonne steht am strahlenden Himmel und wärmt nicht nur unser Herz.
In unserer Mittagspause flüchten wir uns in den Schatten auf der Terrasse – manchmal sogar ins Haus – so warm ist der Tag geworden.

Dann wandern meine Gedanken in die Welt hinaus und ich führe mir die Tagesereignisse vor Augen: Dauerregen und überfüllte Stauseen, Überschwemmungen, Murenabgänge, Wirbelstürme, Erdbeeben und – sehr konträr – in anderen Gebieten Waldbrände wegen Dürre.
Die Liste der Umweltkatastrophen nimmt irgendwie gar kein Ende. Diese Katastrophen treiben viele Menschen in körperliche und wirtschaftliche Not. Zusätzlich produzieren wir Menschen uns noch weitere Probleme. Ich denke da z.B. an den Plastikmüll, die Kernkraft mit deren Risiken bei der Stromproduktion und der Endlagerung der Abfallprodukte. Dazu kommen dann auch noch Krieg und Terror und Neid und Hass, der so viele Menschen treibt und anderen Leid zufügt.

All das macht mich oft traurig, manchmal wütend und doch werde ich auch von Dankbarkeit erfüllt.

Auf unserer Insel ist es friedlich. Wir sind von extremen Stürmen verschont geblieben. Dennoch jagen auch bei uns manchmal Windböen recht heftig um das Haus und Hagelkörner prasseln auf die Dächer. Wasser steht nach Starkregen in großen Pfützen auf der Wiese.
Es ist alles heil und ganz geblieben. Na ja … fast alles. Unsere Stauden- und Gemüsebeete, vor allem die Gurken haben gelitten. Sie sind vom Hagel, der ein paar Stunden liegen geblieben ist, arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch die Kürbisse haben keine Blätter mehr und dennoch reifen die vorhandenen Früchte, wechseln ihre Farbe langsam von gelb nach orange.

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Der Löwenzahn blüht

A.M. – 19.04.2017

Nach den ersten warmen Wochen ist nun richtiges Aprilwetter. Wir haben für die Gartenarbeit noch einmal die Winterjacken aus dem Schrank geholt. Unsere Kirschen- und Pfirsichbäume sind abgeblüht, die Apflelbaumblüten trotzen dem Kälteeinbruch. Die Wolken jagen über den Himmel und bringen manchen Schauer, manchmal gemischt mit Schnee oder Graupel. Die jungen Gemüsepflänzchen haben heute noch einen kleinen Wärmepuffer durch eine Mulchschicht erhalten. So kommen sie hoffentlich mit der Kälte zurecht.

Löwenzahn

In der einen Gartenecke ist an Ostern der Löwenzahn aufgeblüht. Die Blüten können geerntet werden, um Limonade anzusetzen.

Hier kommt das Rezept:

Man nehme einen großen Topf mit passendem Deckel (kein Metall – besser ein Gefäß aus Glas oder Keramik verwenden) und gebe hinein:

3,5 Liter Wasser, 60 bis 90 Gramm Blütenhonig (je nach Lust auf Süße), 6 Esslöffel guten Bio-Apfelessig, den Abrieb und den Saft von 2 unbehandelten Zitronen.
Alles verrühren, bis der Honig aufgelöst ist.

1 unbehandelte Zitrone in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit 100 eben aufgeblühten Löwenzahnblüten ohne Stiel in den Topf geben. Das ganze noch einmal umrühren. Dann den Deckel drauf und an einem warmen Ort stehen lassen.

Nach einem guten Tag ist eine erfrischende Limonade entstanden, die schon recht lecker schmeckt.

Etwa eine Woche nach dem Ansatz beginnt die Mischung zu moussieren. Dann wird alles abgeseiht und die sprudelnde Flüssigkeit in Mineralwasser-Glas-Flaschen mit Schraubverschluss umgefüllt (Achtung: Keine Wein- oder Saftflaschen nehmen. Die halten dem entstehenden Druck durch die Kohlensäure nicht stand.)

Die Flaschen kommen dann in den kühlen Keller. Dort können sie bis zu drei Jahren gelagert werden. Im Sommer ist dies ein herrlich erfrischendes und durstlöschendes Getränk.

Wenn der Holunder blüht, kann man nach dem gleichen Verfahren einen leckeren Hollersekt herstellen. Dazu benötigt man dann ca 9 große Blütendolden.

Mir schmeckt dieser Hollersekt noch deutlich besser als der Löwenzahnsekt. Doch über Geschmack soll man ja nicht streiten.

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Es wird kalt

A.M. – 04.12.2016

100_2115Heute morgen ist im Garten alles verzuckert und das Wasser in der Vogeltränke durchgefroren. Die Sonne lacht von einem strahlendblauen Himmel, die Luft ist frisch und klar. Da zieht es mich hinaus: Die letzten Arbeiten vor dem Winter wollen dringend erledigt werden.

Nun sitze ich am Schreibtisch
und aktualisiere 100_2114unsere Seite. Dabei reflektiere ich auch dieses Jahr. Es ist wieder viel passiert – privat und überhaupt auf der Erde. Neben den vielen vielen Meldungen über Naturkatastrophen und Unglücke, über Anschläge, Krieg und Verrat, hat man oft Mühe, Berichte über schönere Ereignisse zu finden.

Früher – in den späten Achtzigern des vergangenen Jahrhunderts – als Krieg in Jugoslawien war (also so quasi vor unserer Haustür), konnte ich teilweise nicht schlafen vor Angst. Das hat dazu geführt, dass wir auch noch das Radio abgeschafft haben. Den Fernseher hatten wir schon viele Jahre früher auf den Sperrmüll getragen. Dadurch hatten wir dann weitestgehend selbst in der Hand, welche Informationen unsere Augen und Ohren erreichen durften. Somit konnten wir mehr selbst entscheiden wie, wo und wann wir sie zu uns lassen.

Heute – durch das Internet – hat sich diese automatische Nachrichtenberieselung wieder eingeschlichen und es ist sehr viel schwieriger sie zu eleminieren – wenn man denn das Internet nutzen will. Also gilt es für mich, extrem bewusst und mit einem privaten Filter in das World Wide Web einzutauchen – und: Ich gebe mir deutliche zeitliche Grenzen. Auf diese Weise fühle ich mich nicht so sehr vereinnahmt.

Grundsätzlich frage ich mich immer wieder, wie diese Meldungen meinen Alltag beeinflussen. Ändere ich meine Verhaltensmuster und kaufe z.B. andere Waren ein, wenn wieder einmal ein Lebensmittelskandal die Runde macht? Ein weites Feld mit sicherlich vielen Themen für unser Angebot Offener Abend.

 

Doch zurück zu dem Hier und Jetzt. Die Sonne lacht immer noch und ich sinniere verträumt. Ich freue mich auf unsere Winterpause. Vorher gilt es jedoch, die Ideen für das nächste Jahr zu konkretisieren und die Veranstaltungen im 1. Quartal 2017 anzudenken. Manches habe ich bereits angeleiert – allerdings warte ich auch noch auf Rückmeldungen. Ich bin gespannt, was wir tatsächlich umgesetzt bekommen und noch gespannter, wer dann den Weg zu uns finden wird.

Doch erst einmal geht es mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Unsere Plätzchen haben wir schon gebacken. Die meisten Sorten sollten ein wenig durchziehen. Dann sind sie aromatischer. Ob es wohl kalt bleibt und es zu Weihnachten endlich einmal wieder Schnee gibt? Das wäre sehr schön.

 

Hier mal wieder ein Rezept aus unserem Hause. Wir haben es aus dem Rüdesheimer Kaffee und dem Pharisäer zusammengemixt:
Wir malen frisch geröstete Kaffeebohnen, brühen einen starken Kaffee und schlagen süße Sahne.
In schlanke hohe Trinktassen oder Becher geben wir je zwei bis100_2127 drei Stück Würfelzucker und ein halbes Schnapsglas braunen hochprozentigen Rum. Der wird angezündet. Wir lassen es schön brennen, damit der Zucker karamelisiert.
Dann wird mit Kaffee abgelöscht und eine dicke Sahnehaube oben aufgesetzt.
Dieses Getränk schlürfen wir durch die Sahne. Dazu gibt es ein paar Plätzchen.

 

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Gedanken

A.M. – 05.06.2016

Lange habe ich nicht geschrieben. Wir haben eine sehr ereignisreiche Zeit hinter uns mit interessanter Arbeit und neuen Kontakten. Es gehen mir recht vielseitige Empfindungen durchs Gemüt, von denen ich jetzt einige in Worte fasse.

Kranke, teilweise schwerkranke Menschen finden den Weg zu uns. Wir hoffen sehr, dass wir Unterstützung bieten können. Es ist – unserer Meinung nach – sehr wichtig, sich selber treu zu bleiben und seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Entscheidet man sich für einen Weg, der gesichert und festgetreten erscheint, der genügend Rastplätze und Hinweisschilder bietet; geht man einen Weg, den viele gehen, dann ist das in Ordnung.
Entscheidet man sich für einen neuen, einen ungewohnten Weg; geht man einen Weg, der vielleicht sogar ins Ungewisse führt, dann ist das genauso in Ordnung.
Beides respektieren und achten wir. Denn beidem liegt eine Entscheidung zugrunde – ganz egal, ob diese nun bewusst oder unbewusst getroffen wurde.

Wie jeder zu seiner eigenen Entscheidung kommt – dafür gibt es leider kein Patentrezept. So verschieden wir Menschen sind, so verschieden sind auch die Möglichkeiten und Vorgehensweisen.
Selbstverständlich teilen wir gerne unsere Erfahrungen mit und berichten mit Freude über die Ideen, die wir haben und über die Lösungen, die für uns die richtigen sind.
Was jedoch für einen anderen das Richtige ist – wie sollen wir denn das wissen. Das sollte jeder für sich herausfinden und ausprobieren.

Wie oft hören wir Sätze wie: „So lange schon wollte ich mich melden. „Ich habe so wenig Zeit. „Wenn ich abends nach hause komme, bin ich total ausgelaugt und habe keine Kraft mehr, mich aufzuraffen.” Gibt es denn noch Menschen, die etwas für sich, für ihr Wohlbefinden und ihre Freude tun wollen – und dies, bevor eine Krankheit sie schüttelt und rüttelt?

Ganz selten hören wir etwas über Freude durch das Tagesgeschehen.
Ist denn alles nur Last, Hetze, Mühe, Not? Fühlt man sich denn nur noch überfordert? Kann denn kaum jemand aus seinem Tag – auch aus einem vollgepackten Arbeitstag – Erfüllung und neue Kraft schöpfen?

 

Blütenzweig 2016Wir sind dabei, Momente der Besinnung in vielfältiger Weise in unseren Tag kommen zu lassen.

Da singt eine Amsel – wie kraftvoll. Da flattert ein Schmetterling – welche Leichtigkeit. Da blüht eine Nelke – wie filigran. Da duften die Rosen durch den Garten – welche Lust.

 

 

Nach Phasen intensiver Betätigung, finden wir uns unter dem blühenden Kirschbaum ein, um die Seele einen Moment baumeln zu lassen. Dann kann es erfrischt in den nächsten Abschnitt des Tages gehen.

 

 

 

 

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Der Herbst ist da

A.M. – 07.09.2015

Nach dem sehr warmen Sommer ist es recht plötzlich kalt geworden. Unser Garten kleidet sich langsam in sein Herbstgewand um. Viele Blätter fallen schon auf die Erde – die lange Trockenheit hat allen Pflanzen zugesetzt und der Regen wird dankend begrüßt.

Schmetterling auf Herbstaster
Wenn die Sonne durch die Wolken bricht wird es mild und Schmetterlinge tummeln sich zu unserer grossen Freude auf den Blumen in unserem Garten.

Unsere leichten Freunde nehmen die Wärme der Sonnenstrahlen mit geöffneten Flügeln in sich auf. Ab und zu naschen sie den Nektar aus den Blüten, den ihnen die Flora überreichlich zur Verfügung stellt.

 

Vor einem Jahr standen wir in den Startlöchern. Voller Energie und Zuversicht haben wir verschiedene Aktionen auf der Insel der Schmetterlinge geplant. Einige Angebote sind inzwischen in die Realität gewandert und wurden – unterschiedlich intensiv – auch angenommen. Die Reaktionen der Teilnehmer waren interessant und vielseitig.

Im Sommer erlebten wir eine echte Flaute – vielleicht wegen der Hitze? Wir jedenfalls haben uns hinterfragt und verschiedene Aspekte beleuchtet. Immer wieder stellt sich uns die Frage, wie sollten wir unsere Werbung gestalten und wo sollte sie auftauchen?

Wir schauen weiterhin nach vorn, überzeugt von unseren Angeboten.

Am 20. September findet wieder ein Raketenstart statt. Für alle, die Lust auf eine eigene Rakete haben, bietet Franz im November einen Raketen-Bastelkurs an.

Am letzten Septemberwochenende steht das Erfahrungswochenende „Meditatives Singen” im Programm. Auch hier wird – neben informativen Teilen – das Tun nicht zu kurz kommen.

Ende Oktober beginnt ein neues Seminar. An vier Wochenenden verteilt auf ein ganzes Jahr besteht die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Thema Emotionen auseinander zu setzen. Auf diese Arbeit freue ich mich sehr.

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Mal wieder Bericht

A.M. – 31.5.2015

Auf der Insel der Schmetterlinge ist viel passiert. Wir stellten einige unserer Ideen in Angeboten vor und haben manche Resonanz erleben dürfen.

In den Kursen „Bewegtes Atmen” waren die Schwerpunkte „Schultern und Kopf”, „Rumpf und Bauch” und  „Beine und Füße” an der Reihe. In den Gruppen haben wir viel Spaß gehabt, fein geatmet und tüchtig gelacht.
Im kommenden Monat Juni wird unser Schwerpunkt der „Rücken” sein. In den Kursen sind noch Plätze frei. Ich freue mich sehr, dass mein Angebot angenommen wird.

Zum Angebot Raketenstart am 3. Mai war leider Regenwetter – so konnte der Start nicht stattfinden. Doch in einer kleinen Gruppe haben wir am Nachmittag gemütlich zusammengesessen und erzählt.

Der erste Spieleabend war gut besucht und hat mir, die ich ja ein Spielkind bin, riesigen Spaß gemacht. Unsere Gäste waren sehr offen und haben sich fein eingebracht.
Beim Pantomimenspiel war die persönliche Kreativität gefragt, ein Ratespiel hat unsere Gehirnzellen gefordert und ein Würfelspiel war einfach nur lustig.
Ich erlaube mir, hier die Rückmeldung eines Teilnehmers zu veröffentlichen:
„Der Spieleabend war grandios! Wirklich eine wunderschöne Idee, sehr viel Spaß und tolle Ideen, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es war auf jeden Fall für alle ein sehr schöner Abend, sogar über die Zeit hinaus.”

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Der Frühling kommt …. ganz bestimmt

Krokus 2015                             A.M. – 23.02.2015

Am Wochenende war in unserem Garten richtige Frühlingsstimmung. Die wilden Krokusse unter dem Walnussbaum leuchten frisch und lassen mein Herz jubeln. Ich habe sogar den ersten Schmetterling gesehen – einen Admiral. Er tanzte im Sonnenschein und saß dann auf der Böschung an der Südterrasse. Die Flügel weit ausgebreitet nahm er die Wärme der Sonnenstrahlen in sich auf.

Heute nun – Schnee.
Doch a
uch das hat seine schönen Seiten. Ich sitze an meinem Schreibtisch und staune über die großen Flocken, die am Fenster vorbeischweben. Es ist still – fast als würde die Welt die Luft anhalten.

Bei uns auf der Insel der Schmetterlinge geht der erste Monat mit dem Angebot „Bewegtes Atmen” seinem Ende entgegen. Unser Schwerpunkt im Februar war „Arme und Hände”. Ich freue mich schon auf die nächste Etappe. Jeder Monatskurs ist in sich abgeschlossen. Es können also gerne interessierte Personen dazukommen.
Im März geht das Angebot Bewegtes Atmen weiter – dann mit dem Schwerpunkt „Schultern und Kopf”.
Ich bin gespannt, ob sich unsere Gruppe vergrößern wird.

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Winterpause bis 31. Januar 2015

A.M. – 26.12.2014

Auf der Insel der Schmetterlinge genießen wir unsere Pause und kurz nach Weihnachten ist auch der Winter gekommen. Ein Kleid aus Schnee hat alles eingehüllt.

          Tor Strassenseite          Einfahrt Mitte          Inselterrasse von Ost

 

Wir lieben die langen Abende in gemütlicher Runde mit Freunden oder auch allein – vielleicht mit einem Buch, schöner Musik und / oder einem wohltuenden Getränk.

   warmes GetränkZum Beispiel folgendem:
250 g Zartbitterkuvertüre vorsichtig im Kochtopf erwärmen.
Nach und nach 3/4 Liter Milch hineinrühren, nicht kochen!
Mit Vanillemark würzen. Man kann den Geschmack außerdem mit Amaretto, einem milden Whisky oder Cognac abrunden.
In großen, weiten Tassen mit einer dicken Haube aus geschlagener süßer Sahne servieren und durch die Sahnehaube schlürfen.

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Eröffnung am 4. Oktober 2014

A.M. – 10.10.2014

Ein strahlender Morgen lässt auf einen sonnigen Tag hoffen. Mit den letzten Vorbereitungen vergeht der Vormittag wie im Fluge. Der Weg auf das Haus zu hat sich herbstlich geschmückt. Wir sind gespannt, wer alles kommen wird.

                         Zugang_1           Zugang_2

 

Gong
Im Gruppenraum hat Claus Thiede einen
winzig kleinen Teil seiner Gongs aufgebaut
und lässt diese zur Eröffnung für uns alle erklingen.

 

 

FranzFranz und ich stellen die Insel der Schmetterlinge vor und geben einen kurzen Überblick über unsere Angebote für dieses Jahr.

Ich gebe Einblicke in meinen Gesangsunterricht und mache mit allen Anwesenden zur Demonstration eine kleine Atemübung.

Franz weist darauf hin, dass es auf der Insel der Schmetterlinge sowohl Einzel- als auch Gruppenangebote gibt.

 

Dann ist es Zeit für ein Päuschen. Unsere Gäste schauen sich alles an und ich freue mich über schöne Gespräche, stehe Rede und Antwort.
 

          Terrasse_2         Gast        Terrasse_1
 

Auf der Terrasse trinken einige unserer Gäste Kaffee oder Tee und knabbern ein paar Plätzchen.

Nach meinem Empfinden fühlen sich alle wohl. Die Kinder spielen in der Sonne, die uns heute wirklich verwöhnt.

Ja – so offen und fröhlich, voller Fragen und Interesse für das Tun der Mitmenschen – so stelle ich mir Zusammenkünfte hier auf der Insel der Schmetterlinge vor – das ist ein schöner Start!

ClausDer zweite Teil der Eröffnung beginnt wieder mit den Tönen der Gongs.

Herzlichen Dank, lieber Claus, dass Du unsere Eröffnung mit Deinem Können und Deinen Klängen bereichert hast!

 

 

Ich gebe einen kurzen Abriss über unser Konzept zur Raumvermietung und Franz stellt die beiden Hörspiele von Yanco vor, die wir im Programm haben.

 

Für mich war es ein besonderer Tag:

AngelaDie Insel der Schmetterlinge hat ihre Türen geöffnet!

Ich wünsche mir sehr, dass unsere Ideen und Angebote auf Resonanz treffen und liebe Menschen den Weg zu uns finden.

Allen, die dabei waren und diesen ersten Schritt begleitet haben wünsche ich viele sonnige Stunden – und freue mich auf ein Wiedersehen.

Angela Mayr

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Eröffnungsvorbereitung

A.M. – 11.09.2014

Franz und ich sind im Endspurt. Diese Seite soll bald im „www” erscheinen und es sind noch ein paar Texte Korrektur zu lesen.

Ich bin gespannt, wie unser Internetauftritt ankommen wird.

Es ist sonderbar. So lange schon sind wir intensiv dabei, diese Seiten zu gestalten. Immer wieder fallen uns Kleinigkeiten auf, die wir gerne ändern möchten. Dann ist unser Chefprogrammierer gefordert…

Schild für TransportradDanke lieber Benjamin für Deine große Geduld und die gute Umsetzung unserer Ideen in die Struktur und Sprache der Internetwelt.

Recht herzlichen Dank auch für die vielen Stunden, die Du in die Insel der Schmetterlinge hineingesteckt hast. Du hast Dein Können und viele gute Anregungen in unser Projekt hineingegeben.
Als gutes Beispiel hier das Werbeschild für mein Fahrrad. Dein Entwurf ist wirklich gelungen!

 

 

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